Anmeldung zum neuen Schuljahr

Die Anmeldung zum neuen Schuljahr 2026/27 (Sek. I und II) kann telefonisch unter der Nummer 02752/4743-322, schriftlich oder persönlich erfolgen.

Hier können die erforderlichen Formulare heruntergeladen werden:

Diese Datei herunterladen (schulanmeldung.pdf) schulanmeldung.pdf (Anmeldeformular)
Diese Datei herunterladen (schulordnung.pdf) schulordnung.pdf (Schulordnung)
Diese Datei herunterladen (schulverpflichtung.pdf) schulverpflichtung.pdf (Verpflichtungserklärung)

Des Weiteren werden benötigt:

  • Kopie des Halbjahreszeugnisses
  • Empfehlung der Grundschule – für Kinder aus NRW im Original
  • Masernnachweis, sofern nicht auf der Grundschulempfehlung vermerkt

Vom 16. bis zum 19. Februar besuchten Schülerinnen und Schüler der EF des Gymnasiums Schloss Wittgenstein Berlin, um sich näher mit den Themen „Judentum in Deutschland“ und „Leben in einer Diktatur“ auseinanderzusetzen.

Am Montag, dem 16. Februar 2026 erreichte die Gruppe mit dem Zug aus Bad Laasphe ihr Hostel in der Nähe des Hauptbahnhofs, um kurz darauf zum Gottesdienst der jüdisch-orthodoxen Gemeinde, Nähe Kurfürstendamm, aufzubrechen. Mit dem Rabbiner, Herrn Ehrenberg, hat die Schule schon seit über 15 Jahren freundschaftlichen Kontakt. Wie auch schon in den vergangenen Jahren erklärte der Rabbiner den Schülerinnen und Schülern zentrale Inhalte der jüdischen Religion: Der Mensch als Geschöpf Gottes sei angehalten in Frieden mit seinen Mitmenschen zu leben, auch mit anderen Völkern, egal welcher Religionszugehörigkeit. Die Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen zum Gottesdienst, da ihnen vieles fremd vorkam. So konnten durch den Rabbiner einige Fragen geklärt werden, wie z.B. warum die Teilnehmer beim Beten mit dem Oberkörper wippen, oder warum die Männer alle eine Kopfbedeckung tragen. Auch warum die Frauen getrennt von den Männern sitzen beantwortete der Rabbiner geduldig.

Die Eindrücke, die die Gruppe beim Besuch gewonnen hatte, konnten am Mittwochnachmittag bei einem Besuch des jüdischen Museums in Berlin vertieft werden.

Am Dienstag ging es zunächst aber nach Potsdam. Dort war die Gedenkstätte Lindenstraße das Ziel, ein ehemaliges Untersuchungsgefängnis der Stasi, welches noch original eingerichtet ist. Dort traf die Gruppe auf zwei Zeitzeugen, Herrn Richter und Frau von Pawelsz-Wolf. Herr Richter war Untersuchungshäftling, weil er Bürgern der DDR zur illegalen Flucht aus ihrem Land verholfen hatte, denn niemand durfte einfach ausreisen ohne Genehmigung des Staates. Durch seine eigenen Erfahrungen konnte Herr Richter der Gruppe die Haftbedingungen veranschaulichen: Einzelhaft, kein Kontakt, der Name wurde durch eine Nummer ersetzt. Frau von Pawelsz-Wolf engagiert sich für diese Gedenkstätte, vermittelt Zeitzeugen und berichtet über ihre Kindheitserinnerungen in Potsdam in der Zeit nach 1945.

Am Mittwochvormittag stand dann auf Einladung von Herrn Büdenbender, CDU-Bundestagsabgeordneter des Kreises Siegen-Wittgenstein, ein Besuch des Bundestages auf dem Programm. Der Gruppe wurden der Plenarsaal gezeigt und der Ablauf einer Bundestagssitzung erklärt. Leider musste danach der ersehnte Aufstieg in der gläsernen Kuppel des ehemaligen Reichstagsgebäudes wegen Schneeglätte ausfallen. Da keine Sitzungswoche war, konnte Herr Büdenbender die Gruppe nicht empfangen, Er wird sie daher für ein Gespräch in der Schule besuchen.

Am Donnerstag trat die Gruppe mit vielen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.

Text: Friedhelm Koch/Mirjam Pulverich

Fotos: Friedhelm Koch

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